Da ist der Urlaub schon wieder rum. Ronny und ich waren, schon öfter in den schönen Französischen Alpen. Direkt an der Grenze zur Schweiz. Wir hatten dort ein paar lustige Tage mit Andreas, Sebastian und Walter. Es ist zwar immer eine lange Anreise (8-10h), aber es macht dort einfach immer Bock sich den Berg runter zu stürzen. Die Strecken sind super gebaut und man kann einfach alles dort machen. Da die Saison sich dort aber ziemlich schnell dem Ende zu neigt, waren die Strecken wohl nicht mehr in einer top Verfassung. Aber es war nur ein kleiner Wermutstropfen. Nachdem wir weg waren, wurde der Park zum 03.09 geschlossen um viele Strecken einem Re-Shape zu unterziehen. 

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Baumrasieren mit dem 29er

Wir sind dem Winter davon gefahren und landeten im Vinschgau, Italien. Da wo die Obstbäume schon Anfang April blühten und die Trails von der langen Trockenzeit so staubig waren, wie schon lange nicht mehr. Nach dem matschigen Jahresanfang, haben wir uns immerhin nach Staub gesehnt. Dazu kamen noch die richtigen Leute, abends ein paar Drinks, gutes Essen und das perfekte Wochenende war geboren. Der erste Tag war eine reine Bergtour, mit allem was dazu gehört. Stundenlanges hochradeln, Tragen, Schnee, Spitzkehren und und und. Am zweiten Tag ging es dann zur Sache auf dem Tschilli Trail in Latsch. Stuggi und Stempl waren hart am Stempeln. Der Trail verzeiht nichts, er ist ausgewaschen, steinig und schnell. Da hätten wir auch nichts gegen ein paar Downhill Buden gehabt, aber ok. Das kleine Remedy hat es genommen wie ein Mann. Paul Thiem (http://thejuicebox.de) und Ronny haben die Aktionen eingefangen. Aber seht selbst

 

 

 Die Leute in Sölden haben ganze Arbeit geleistet. Die Teäre Line ist eine top Strecke, die mit wenig Bremseingriff auskommt und einen guten Flow hat. Damit halten sich auch die Bremswellen in Grenzen, sind also kaum vorhanden. Vor Allem ist diese Strecke somit auch für Anfänger bestens geeignet. Für die fortgeschritteneren Fahrer die ein chilliges Wochenende mit den Trail Bikes planen, ist es eine tolle Abwechslung. Wer es härter möchte, kann sich auf den etlichen Wanderwegen austoben, die auch für Biker freigegeben sind!

Die Line oberhalb der Mittelstation hat einen geilen Flow. Man presst durch die Kurven durch, muss nicht ständig bremsen und kann es einfach fliegen lassen. Können die Strecke wirklich empfehlen!

 

Sorry, aber bei der Strecke bekomme ich keinen kompletten Satz raus, daher blieb es bei einzelnen Wörtern ;-) Die Schwarze Piste mit großen Gaps und Sprüngen ist genau das Richtige für uns. Man hat auf jeden Fall einen gehörigen Speed drauf. Passieren sollte dabei nichts! Aber Chatel üblich ist alles sehr gut gebaut.