Endlich war es wieder so weit, die Specialized Enduro Series machte halt in Kirchberg in Tirol. Vor zwei Wochen waren wir noch im Mittelgebirge unterwegs und nun traf man sich mitten in den Alpen zum Heizen. Einen besseren Kontrast gibt es glaube ich gar nicht.

 

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Ich war schon lang nicht mehr zum Mountainbike fahren in den Alpen, umso größer war die Vorfreude auf diesen Stop. Entgegen meinen Erwartungen mussten nur ca. 450hm aus eigener Kraft bergauf bewältigt werden, was allen Fahrern sehr entgegen kam. Dafür waren die Abfahrten umso länger und härter, ca. 2500 Abfahrtshöhenmeter standen uns bevor.

 

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Am Samstag morgen ging es dann gleich mit der Flecklbahn gemütlich bergauf. Oben erwartete uns ein unbeschreibliches Alpenpanorama und zugleich die Stage 4 und 5. Voller Euphorie und Motivation startete ich in die 4. Stage und durfte gleich zu Beginn eine Bodenprobe nehmen. Der Sturz war an sich nicht sehr schlimm, nur knallte dabei mein rechtes Knie sehr unsanft auf einen Stein und schmerzte das ganze Wochenende.

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Am Ende des Tages stand dann der Prolog auf dem Programm. Nach der ersten Besichtigungsfahrt war ich sehr skeptisch ob dies eine geeignete Strecke für einen Prolog war. Jedoch wurde schnell klar, dass hier der kleinste Fehler wertvolle Sekunden kosten wird.
Um 18.08 Uhr durfte ich dann starten und konnte mir den 18. Platz sichern. Mein bisher bestes Ergebnis im Prolog. Mit dieser guten Leistung freute ich mich noch mehr auf das Rennen am Sonntag.

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Leicht angeschlagen und mit schmerzendem Knie ging es dann am Sonntag richtig los. Der Wettergott hatte keine Gnade mit den Teilnehmern und ich die falschen Reifen auf meinem Specialized Enduro. Genau am Start von Stage 1 fing es dann an zu regnen und es wurde minütlich schlimmer. So rutschte ich von einer Stage zur nächsten. Auf jeder Stage musste ich wertvolle Sekunden liegen lassen, da ich mich einfach nicht getraut habe auf der letzten Rille zu fahren. Auf der letzten Stage passierte dann das, was ich schon befürchtet habe, ich rutschte ohne Traktion geradeaus in einen Bach. Da war sie hin meine erhoffte Top 30 Platzierung. Am Ende fand ich mich dann auf Platz 33 wieder. Der nächste Stopp ist dann erst Ende September, jetzt heißt es Trainieren und weitermachen, damit es dann in Leogang mit der Top 30 Platzierung klappt.

Björn